Auswärtssieg in Wiesbaden

Auswärtssieg in Wiesbaden

Am heutigen Samstag reisten die Löwen nach Hessen zum SV Wehen Wiesbaden um weitere wichtige drei Punkte für das Aufstiegsrennen einzusacken und das mit Erfolg! Ein am Ende verdienter Sieg mit unnötiger Spannung und guter Atmosphäre.

Mit Öffnung der Stadiontore ging es in die Brita-Arena in Wiesbaden. Aufgrund sehr schlechter eigener Erfahrungen wurde bis auf Wasser auf Verpflegung verzichtet, ich habe mir aber sagen lassen, dass Wurst und Co in Ordnung waren. Knapp 1.000 Eintrachtfans waren mitgereist.

Matthias Lust vertrat den an Corona erkrankten Michael Schiele und schickte folgende Löwen in die Partie: Fejzic (C) – Marx, Behrendt, Schultz, Kijewski (80. Schlüter) – Krauße, Nikolaou – Müller (80. Otto), Henning (87. Strompf), Consbruch (87. Wiebe) – Lauberbach (69. Ihorst)

Die Anfangsphase blieb einigermaßen ereignislos bis es nach einem Ballgewinn von Lauberbach plötzlich ganz schnell ging: Consbruch drang über halblinks in den 16er und spielte einen Querpass, der genau zum völlig freien Marx kam, der direkt abschloss. Leider aus aussichtsreicher Position ein gutes Stück links am Tor vorbei. Kurz danach köpfte Wurtz eine Ecke in die Arme von Fejzic.

Vor Anpiff wurde wie immer der Kreis gebildet

In der 18. Minute schlug Kijewski einen Strafraum in den 16er der Wiesbadener. Dort setzte sich Müller durch und köpfte den Ball vors Tor wo Nikolaou aufgepasst hatte und das Spielgerät an Keeper Stritzel vorbeischob. Großer Jubel im Auswärtsblock. Dann passierte erneut einige Zeit wenig. Nach etwa einer halben Stunde kam Nikolaou nach einem schönen Angriff 20m vor dem Tor zum Abschluss, zielte aber viel zu zentral und konnte dem Tormann der Gastgeber keine Probleme bereiten.

Immer wieder versuchten es die Wiesbadener über Flanken und Standards doch entweder blockten die Blau-Gelben bereits den Flankenversuch oder klärten die Ecken souverän, aber auch viele Braunschweiger Flanken und Angriffe konnten geklärt werden, bevor es richtig gefährlich wurde. Kurz vor der Halbzeit wurde es vor beiden Toren noch einmal gefährlich: Erst brachte ein Missverständnis in der Löwen-Hintermannschaft Jacobsen in eine gefährliche Abschlussposition, doch Fejzic blockte den Kopfball in Volleyball-Manier und leitete den Gegenangriff ein. Über mehrere Stationen landete der Ball bei Sebastian Müller, der sich gegen seine Gegenspieler durchsetzte und eine Flanke in den Strafraum schlug. Dort köpfte Lion Lauberbach den Ball am Tor vorbei.

Eine verdiente Halbzeitführung, da Eintracht nicht besonders viel zuließ und eigene Chancen durch Marx, Nikolaou und Lauberbach herausspielen konnte. Bei beiden Teams gab es aber auch noch Steigerungspotenzial.

Erneut passierte in den ersten zehn Minuten nicht viel, auch im zweiten Durchgang. Dann zog Kijewski einen Freistoß fast von der Mittellinie aufs Tor, der Ball wurde immer länger und senkte sich dann stark, sodass der Torwart in in höchster Not an den Querbalken und damit übers Tor lenken musste. Kurz darauf kam Müller im Strafraum aus der Drehung zum Abschluss und zwang Stritzel zu einer Fußabwehr. Wieder nur wenige Augenblicke später gewann Lauberbach ein Luftduell gegen Mockenhaupt und brachte damit Krauße auf die Reise, der mit rechts aus hervorragender Position knapp am Tor vorbeischoss. Da war mehr drin!

Zusammen mit den Ultras kehrt das Fahnenmeer zurück

Nach etwas mehr als einer Stunde die nächste große Chance für die Löwen: Marx flankte klasse in die Gefahrenzone und findet Lauberbach, der im Fünfmeterraum freistehend zum Kopfball kam. Wieder konnte Stritzel parieren. Im Gegenzug köpfte Stanic zu zentral und stellte Fejzic vor keine Probleme. Fast im direkten Gegenzug konnte sich Heimkeeper Stritzel erneut auszeichnen: Eine abgefälschte Flanke von Kijewski kam gefährlich aufs Tor. Im letzten Moment kann der Wiesbadener Torhüter reagieren und das 0:2 verhindern.

Eine Viertelstunde vor dem Schluss fingen die Hessen langsam an immer mehr Druck zu entfalten und wollten unbedingt den Ausgleich. Kurz nachdem Schultz eine Flanke aus dem Halbfeld knapp am Tor der Wiesbadener vorbei verlängerte, erspielten sich die Rot-Schwarzen eine Ecke. Diese klärten die Löwen nur unzureichend, sodass Goppel den Ball erneut vors Tor bringen konnte, wo Kapitän Mockenhaupt aus kürzester Distanz einköpfen wollte. Doch Jasmin Fejzic hatte etwas dagegen und lenkte die Kugel mit einem Wahnsinns-Reflex noch ans Aluminium. Der Nachschuss ging dann über den Kasten. Dann blieb es wieder einige Zeit ohne größere Ereignisse.

Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit hätte Eintracht den Deckel drauf machen können. Ihorst setzte sich stark gegen mehrere Gegenspieler durch und schickte Henning, der völlig allein aufs Tor marschieren konnte. Aus zentraler Position wollte dieser auf den mitgelaufenen Ihorst rüberlegen, der allerdings gedeckt war. Somit wurde der Querpass recht problemlos geklärt. Hier hätte die umtriebige Nummer 6 selber schießen müssen! Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit schmiss sich Fejzic kurz vor dem eigenen Tor auf den Ball, nachdem im Löwen-Sechzehner etwas Durcheinander herrschte und verhinderte Schlimmeres. In der Nachspielzeit rette wieder Fejzic nach einem Steilpass vor Hollerbach und stieß danach mit diesem zusammen. Nach kurzer Behandlung konnte der Kapitän weiterspielen. Quasi mit dem Abpfiff musste der Bosnier noch einen harmlosen Flachschuss von der Strafraumkante aufnehmen, direkt danach war Schuss!

Feierlichkeiten nach dem Abpfiff

Ein wichtiger und verdienter Auswärtssieg, bei dem die Braunschweiger verpassten, frühzeitig den Deckel mit dem 0:2 draufzumachen. Auch Wiesbaden-Trainer Kauczinski musste zugeben, dass Eintracht das eine Tor besser war. Die Blau-Gelben ließen sich noch vom stimmungsvollen Anhang feiern, danach machten sich alle Beteiligten auf den Heimweg.

Kommenden Samstag reisen mit den Kickers aus Würzburg eine absolut vom Abstieg bedrohte Mannschaft an. Eine Pflichtaufgabe, wenn man auch am Saisonende oben stehen will, aber erneut ein Gegner, den man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Kommt zahlreich in den Tempel und unterstützt die Eintracht!

Bis Dahin

Euer Kivi

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