Torloses Ackermatch

Torloses Ackermatch

Ein Ackermatch der eher fairen Sorte gab es am Ostermontag in Göttingen zu sehen, als der SC Hainberg unsere Zwote empfing. Zum ursprünglichen Termin hatte der Schiedsrichter aufgrund des schlimmen Zustandes nicht angepfiffen, das Spiel wurde verlegt. Nun war der Platz zwar eigentlich genauso schlecht, sogar ein „Acker“, aber immerhin nicht nass. Vor Anpfiff mussten noch Löcher geflickt werden, die dem Schiri-Team leider erst dann auffielen und nicht bei der Platzbegehung. Daher begann das Spiel mit einer Verspätung von 50 Minuten.

Trainer Marcus Danner schickte folgende Löwen auf das holprige Grün: Tobias Bremer (TW), Jonas Wand, Robin Dybizbanski, Gunnar Niemann (C), Nils Gehde, Hendrik Neumann, Nathan Wahlig (70. Lukas Molter), Emil Kischka, Daniel Pflüger, Christian Ebeling (86. Deniz Tuzlak), Ibrahim Diallo

Mannschaftskreis vor dem Spiel

Das Spielfeld befand sich ein gutes Stück niedriger als der Bereich, in dem ich Stand, man hatte fast eine Sicht wie auf einer Tribüne. Allerdings passierte erstmal nicht viel. Eintracht hatte große Probleme mit dem Rasen, Hainberg war einfach schwach. Nach einer Viertelstunde versuchten es die Gastgeber mal mit einem Distanzschuss, der aber überhaupt keine Gefahr brachte. Im Gegenzug brachte Diallo eine Flanke in den 16er, die bis auf die gegenüberliegende Seite zu Robin Dybizbanski durchrutschte. Sein Abschluss aus spitzem Winkel konnte der Torwart parieren. Die darauffolgende Ecke verwandelte Edeltechniker Nathan Wahlig fast direkt, im letzten Moment bekam der Hainberger Torhüter noch seine Pranke an das Spielgerät. Die Hausherren hatten die Situation gerade erst bereinigt, als Nils Gehde nach einem Steilpass dem Ball hinterherjagte, aber einen Schritt zu spät kam und zusehen musste, wie der Tormann den Ball aufnahm.

Wiederum nur wenig später kam eine Flanke von der rechten Seite irgendwie zu Diallo durch, der sofort den Abschluss suchte und per Volley ziemlich freistehend aus 15m ein gutes Stück über den Kasten schoss. Fünf Minuten später dribbelte Wahlig auf den Strafraum zu und fand eine Lücke zum Abschluss. Sein flacher Versuch aus 20m ging knapp am Tor vorbei. Einige Minuten später setzte Christian Ebeling seine Körper gleich gegen mehrere Gegenspieler geschickt ein und konnte dadurch den Ball behaupten. Sein ebenfalls flacher Schuss, war aber leichte Beute für den Torwart der Göttinger. Kurz darauf legte Wahlig den Ball auf Kischka, der vom Strafraumrand flach abzog, das Ziel aber um etwa einen halben Meter verfehlte. Die restliche Viertelstunde passierte nicht mehr viel. Jubel und Applaus brandeten auf, als ein Zuschauer einen Ball per Volley-Direktabnahme zurück ins Spielfeld gab.

Dann war Pause. Eintracht klar die bessere Mannschaft, aber mit vielen Ungenauigkeiten und Problemen mit dem Stoppelacker. Immer wieder versprang der Ball. Hainberg hingegen viel gegen eine der stärksten Abwehrreihen der Liga eigentlich gar nichts ein außer den Ball lang, steil, hoch oder alles drei gleichzeitig zu schlagen. Löwen-Keeper Bremer blieb beschäftigungslos.

Viele Angriffe versandeten im holprigen Geläuf

Erneut hatte Hainberg die erste Torannäherung: Erneut war es ein sehr ungefährlicher Schuss aus der zweiten Reihe. Einige Minuten später kam Emil Kischka zentral aus 18m zum Schuss, traf den Ball aber nicht perfekt, sodass das runde Leder zentral in die Arme vom Keeper der Gastgeber trudelte. Etwa fünf Minute kam Abwehrchef und Kapitän Gunnar Niemann nach einem flach und scharf getretenen Freistoß noch an den Ball und verpasste die Führung für seine Löwen nur knapp. Nach dem folgenden Abstoß eroberten die Löwen den Ball und starteten einen schnellen Gegenangriff. Ebeling legte auf Wahlig, der Kischka auf die Reise schickte. Der hatte eigentlich nur noch den Keeper vor sich, doch im allerletzen Augenblick kam von irgendwoher ein Abwehrspieler geflogen und blockte den Ball zur Ecke. Starke Rettungstat!

Zehn Minuten später schlug Pflüger aus dem Halbfeld eine butterweiche Flanke auf den freistehenden Ebeling, welcher die Kugel allerdings nicht richtig erwischte und somit nicht Richtung Tor bringen konnte. Kurz darauf fing der Hainberg-Torhüter eine Molter-Flanke gerade so noch vorm einschussbereiten Ebeling ab. Mit Beginn der Schlussphase wurden die Löwen dann nochmal richtig gefährlich. Nach einer Ecke kam der Ball irgendwie aufs Tor, hüpfte an Freund und Feind vorbei und wurde dann von der Linie gekratzt. In der Nachspielzeit konterten die Gastgeber plötzlich gefährlich, doch Robin Dybizbanski hatte aufgepasst und verhinderte den Querpass.

Mit erhöhter Position war die Sicht ok

Wenig später war Schluss. Aufgrund der vergebenen Chancen ein eher ärgerliches Remis, allerdings hätten sich die Löwen auch mehr Chancen erspielen können, hatten sie doch klar mehr Spielanteile. Der schlechte Rasen und defensiv kompaktere Hainberger als noch vor einigen Tagen machten es den Blau-Gelben schwer. Somit spielt die Zwote im 19. Spiel zum ersten Mal Remis!

Am nächsten Wochenende empfangen die Löwen aus der Okerstadt den SV Grün-Weiß Calberlah. Anstoß am 24.04. um 15 Uhr ist Stand jetzt in der Rheingoldarena. Kommt vorbei und unterstützt unsere Jungs im Schatten des Eintracht-Stadions!

Bis dahin

Euer Kivi

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