Aufstieg in der Rheingoldarena

Aufstieg in der Rheingoldarena

Aufstiegsbedingt gab es für mich heute nur etwas mehr als eine Halbzeit der Zwoten Herrenmannschaft. Danach ging es ab auf den Rasen des Eintracht-Stadions: Aufstiegsfeier! Die Zwote empfing den KSV Vahdet Salzgitter. Wieder mal ein Team, das tief im Abstiegskampf festhängt. Bereits vor Anpfiff war klar, dass Kaiserslautern in Köln zurück liegt und so kamen beim Aufwärmen und während des Spiels immer wieder Nachfragen seitens der Spieler, wie es denn steht. Blau-Gelb nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Herzen!

Ersatz-Trainer Kai Rohrbach schickte folgende Aufstellung auf den Rasen der Rheingoldarena: Tobias Bremer (TW, 46. Paul Probodziak), Robin Dybizbanski, Nils Gehde, Hendrik Neumann (C), Timon Wloch (U19), Nathan Wahlig (72. Denis Tuzlak), Emil Kischka, Nummer 23, Christian Ebeling (79. Ilhan Kizilhan), Ibrahim Diallo (79. Ibrahim Diallo), Raphael Zimpfer

Kreis vor dem Spiel

Nach wenigen Minuten köpfte Ebeling eine Ecke von U19-Leihgabe Wloch knapp über den Kasten der Gäste. Im Gegenzug flog ein Abschluss der Gäste vom Strafraumrand knapp am Kasten vorbei. Eine Minute später kam Robin Dybizbanski nach einer Ecke per Volley zum Abschluss, verfehlte das Ziel aber deutlich. In der 20. Spielminute trafen die Löwen zur Führung: Emil Kischka tanzte auf engem Raum wunderschön gleich zwei Gegenspieler auf einmal aus und chippte den Ball in den Lauf von Nils Gehde, der sich im Strafraum freigelaufen hatte. Gehde nahm den Ball gekonnt runter und vollendete zum 1:0.

Danach schwappte das Spiel hin und her, allerdings ergaben sich für einige Minuten keine Torchancen. Das zweite Auge der Zuschauer, die es mit der Eintracht hielten, guckte nebenbei immer wieder auf den Liveticker, denn eine Niederlage von Kaiserslautern würde bedeuten, dass die Profis in die 2. Bundesliga aufsteigen würden. Auch Stadionsprecher Robin Koppelmann blieb in seiner Sprecherkabine auf dem Laufenden. Bereits beim Aufwärmen hörte man die Jubelschreie aus dem Fanhaus, als Kaiserslautern in Rückstand geriet.

Auch in der Rheingoldarena war man über das Spiel in Köln informiert

Nach einer halben Stunde legte sich Edeltechniker Nathan Wahlig einen recht zentralen Freistoß aus etwa 25m zurecht, lief an und traf! Der Ball schlug neben dem rechten Pfosten ein, ein richtig stark geschossener Freistoß, für den die Nummer 10 sich zurecht von den Fans und Mitspielern feiern ließ. Nur wenig später hatten die Gäste die Riesenchance auf den Anschlusstreffer: Völlig frei tauchte ein Vahdet-Akteur vor Keeper Bremer auf und nahm den Ball aus spitzem Winkel direkt aus der Luft. Drüber! Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde Flügelrakete Raphael Zimpfer steil geschickt und lief allen davon. Die Nummer 44 hatte nur noch den Torwart vor sich, sein Abschluss ging allerdings knapp am Kasten vorbei.

Nathan Wahlig beim Freistoß

Dann war Halbzeit in einer Partie die ohne viele Chancen von den Löwen dominiert wurde, die somit verdient führten. Der größte Jubel des Tages sollte aber in der Halbzeit passieren. Stadionsprecher Robin Koppelmann verkündete den Abpfiff in Köln, Eintracht Braunschweig war aufgestiegen! Riesenjubel in der Blau-Gelben Anhängerschaft, Aufstiegsdrücker und Erleichterung! Die Spieler der ersten Mannschaft feierten schon auf dem Rasen im Eintracht-Stadion und wurden von den noch ausgesperrten Fans vom Marathon-Tor aus bejubelt.

Ich schaute mir noch einige Minuten der zweiten Halbzeit an, in denen nicht viel passierte, bis die Ordner die Stadiontore des Eintracht-Stadions öffneten und ich mit einigen Dutzend Fans auf den Rasen strömte. Immer mehr Fans kamen zum Feiern vor die Haupttribüne. Spieler auf der Tribüne, Fans auf dem Rasen. Verkehrte Welt und doch so verdammt richtig!

Die Mannschaft feiert Trainer Schiele, die Fans feiern alle

Es wurde gefeiert, gesungen, Humba angestimmt, umarmt, gejubelt und der ein oder andere Fan genehmigte sich das ein oder andere Wolters-Bier (mit dem tollen Logo, das zum Glück doch erhalten bleibt).

Aufstieg!

Die Zwote legte im zweiten Durchgang noch zwei Treffer nach: Ibrahim Diallo per Elfmeter und Denis Tuzlak kurz vor Schluss. Die Löwen springen somit auf Platz vier der Landesliga Braunschweig. Bereits am Mittwoch geht es weiter. Dann tritt man im Spitzenspiel beim SSV Vorsfelde an, die immer noch im Aufstiegsrennen sind.

Auf dem Rasen vor der Haupttribüne

Bis dahin

Euer Kivi

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