Englische Woche Nummer drei

Englische Woche Nummer drei

Wieder eine englische Woche, bereits die dritte in Folge und wenn man den Doppel-Spieltag am Oster-Wochenende mitzählt bereits die vierte. Die Zwote Herrenmannschaft bestritt somit vom 10.04. bis zum 11.05. satte neun Spiele. Und das in der sechsten Liga. Wenig Zeit zum Verschnaufen für die Löwen. Heute ging es gegen ein Team, das noch aufsteigen möchte, dies aber nicht mehr aus eigener Kraft schaffen kann und auf Stolperer der Konkurrenz hoffen muss: Beim SSV Vorsfelde.

Happige sieben Euro Eintritt kostete der Spaß, da habe ich für weniger Geld schon Spiele in der Serie A gesehen. Vor dem Spiel testete ich sowohl den Schinkengriller als auch die Bratwurst. Während der Schinkengriller eigentlich ziemlich gut war, aber noch etwas mehr Zeit auf dem Grill hätte vertragen können, gab es bei der Bratwurst wenig zu meckern. Keine Hammer-Wurst vom Metzger mit einer besonderen Würze oder sowas, aber gut gegrillt und ziemlich lecker.

Der aus einer Rot-Sperre zurück gekehrte Löwen-Trainer Marcus Danner schickte folgende Löwen aufs Feld: Paul Probodziak (TW), Robin Dybizbanski, Nils Gehde, Hendrik Neumann (C), Leandro Almeida Vieira (67. Dominik Hänel), Nathan Wahlig (60. Ilhan Kizilhan), Emil Kischka, Berkay-Osman Altin (79. Denis Tuzlak), Nummer 23 (46. Christian Ebeling), Ibrahim Diallo, Raphael Zimpfer

Fast schon eine Allee, die zum Stadion führt

Die Gastgeber begannen druckvoll und zogen fast die gesamte Spielzeit ein hohes Pressing auf. Dadurch verursachten sie den ein oder anderen Fehlpass sowie ungenaue Ballannahmen im Blau-Gelben Aufbauspiel. Bereits nach wenigen Augenblicken musste ein Abschluss im Löwen-Strafraum geblockt werden, der anschließende Nachschuss ging weit am Tor vorbei. Nur wenig später klärte ein Blau-Gelbes Abwehrbein einen Querpass durch den Strafraum im allerletzten Moment vor dem einschussbereiten SSV-Stürmer. Die Anschließende Ecke wurde über das Gehäuse von Probodziak geköpft. Nach fünf Minuten war es dann soweit, nach einem schlimmen Fehlpass waren gleich zwei Stürmer der Wildschweine (die Viecher waren zumindest überall abgebildet) auf und davon während einige Löwen hinterher eilten. Keeper Probodziak konnte den ballführenden Stürmer zwar noch etwas abdrängen, denn Querpass aber nicht verhindern. Die Nummer 7 der Hausherren stand goldrichtig und schob zur frühen Führung ein.

Etwas später schlugen die Gastgeber eine gefährliche Flanke, doch Probodziak passte auf und pflückte das Spielgerät aus der Luft. Nur kurze Zeit später klingelte es erneut. Die Nummer 9 zog kurz vor dem Strafraum nach innen, visierte die lange Ecke an und zog flach ab. Probodziak tauchte ab und bekam auch noch die Fingerspitzen an den Ball. Dennoch prallte die Kugel vom linken Innenpfosten über die Torlinie: 2:0 nach 15 Minuten. Einige Minuten später flog ein Freistoß aus 25m auf die kurze Ecke. Probodziak rettete mit einer sehenswerten Flugeinlage zur Ecke, die er anschließend trotz starker Bedrängnis aus der Gefahrenzone bugsierte und ein Foul für sich gepfiffen bekam. Fünf Minuten später prallte eine Flanke unglücklich ab und brachte einen Vorsfelde-Stürmer in Position. Aus kürzester Distanz und etwas spitzem Winkel schoss er den Ball über den Kasten.

Drei Mal mussten die Löwen anstoßen

Einige Minuten später zogen die Hausherren aus der zweiten Reihe ab. Probodziak tauchte ab und sicherte die Pille. Nur wenig später brachen die Gastgeber mit einem Dribbling in den Eintracht-Sechzehner, ein Querpass und der Stürmer kam aus wenigen Metern zum Abschluss: Daneben! Kurz darauf rutschte ein langer Ball auf Nathan Wahlig fast durch, doch im Laufduell mit dem letzten Abwehrspieler kam die Nummer 10 einen Schritt zu spät. Kurz vor der Pause sorgte wieder ein Abpraller für eine Riesenchance der Hausherren. Schon im Fünfmeter-Raum befand sich der SSV-Akteur als ihm der Ball vor die Füße sprang und er Volley abziehen wollte. Doch das misslang völlig und der Querschläger ging weit vorbei. Den letzten Angriff der Wolfsburger klärte Nils Gehde mit einer resoluten Grätsche vor de lauernden Gegenspieler, die anschließende Flanke im zweiten Versuch landete auf der anderen Seite im Aus.

Dann war Halbzeit: Ein verdienter Rückstand der Löwen, denen offensiv nicht so richtig viel gelingen wollte. Der SSV Vorsfelde war sehr ballsicher und störte den Spielaufbau früh. Man merkte, es ging für die Gastgeber um sehr viel, denn bei einer Niederlage wäre das Aufstiegsrennen wohl gelaufen.

Nathan Wahlig im Dribbling

Kurz nach Wiederanpfiff setze eine Vorsfelder Hereingabe einmal auf und fand den Weg zur SSV-Offensivkraft, die Probodziak aber nicht überwinden konnte. Nur wenige Augenblicke später kam der SSV nach einem schnell vorgetragenen Angriff aus etwa 8m zum Abschluss. Der Spieler der Gastgeber schaffte es aber, den Ball am Tor vorbei zu schießen. Nicht ganz fünf Minuten später schlug Nathan Wahlig eine Freistoßflanke in den 16er, die aber vom Torwart der Hausherren abgefangen wurde. Zehn Minuten später hatte Flügel-Rakete Raphael Zimpfer fast Erfolg beim Pressing und wäre auf und davon gewesen, doch der Ball versprang der Nummer 44 und landete beim Abwehrspieler.

Wenige Minuten später kamen die Gastgeber am Strafraumrand zum Abschluss Probodziak lenkte den Ball über den Querbalken. Mitte der ersten Halbzeit sah Robin Dybizbanski gelb, da er einen Gegenspieler nach einem rustikalen Einsteigen zur Rede stellte. Das war dann doch etwas verwunderlich, hatten sich die Gastgeber doch bereits mehrfach in ähnlicher Weise echauffiert und waren mit einer Ermahnung davon gekommen. Die Gastgeber gingen regelmäßig recht hart in die Zweikämpfe, immer wieder an der Grenze des Erlaubten.

Emil Kischka führt den Ball

Eine Viertelstunde vor dem Ende köpfte der SSV nach einer Ecke den Ball einen Meter über den Kasten. Kurze Zeit später zeigte Probodziak gleich zwei Glanztaten: Erst tauchte er bei einem verdeckten Flachschuss rechtzeitig in die kurze Ecke ab um zur Seite abzuwehren. Dort stand allerdings ein Vorsfelde-Stürmer der sofort abzog. Doch Probodziak war wieder da und verhinderte den Gegentreffer. Allerdings hätte das Tor wegen einer Abseitsstellung ohnehin nicht gezählt, trotzdem eine tolle Aktion des Löwen-Schlussmannes. Wenig später war es erneut eine geblockte Flanke, bei der der Abpraller zur Vorlage wurde. Doch erneut bugsierte die Heim-Offensive den Ball aus kurzer Distanz übers Tor. Wenige Minuten vor dem Abpfiff wurde Christian Ebeling auf der Strafraumkante getroffen und ging zu Boden, der Schiedsrichter ließ aber weiterspielen. In der Nachspielzeit konterten die Gastgeber, Ilhan Kizilhan hatte dadurch plötzlich zwei Gegenspieler vor sich, gewann aber mit einer klasse Grätsche den Ball und verhinderte somit den dritten Gegentreffer. Die letzte Chance hatten aber dann doch die Hausherren: Ein Schuss wurde geblockt und wurde zur perfekten Vorlage. Der Vorsfelde-Akteur nahm den Ball direkt aus der Luft, brachte aber zu wenig Druck hinter den Ball, sodass der wachsame Probodziak den Ball locker abfangen konnte.

Trotz sommerlichen Temperaturen mit Mütze: Trainer Markus Danner

Dann war Schluss: Eine verdiente Niederlage, da die Gastgeber ein deutliches Chancenplus hatten und in der Defensive durchweg souverän agierten. Nur 19 Gegentore in 25 Spielen zeigen, dass das keine Eintagsfliege war. Dennoch eine gute kämpferische Leistung, denn die Löwen gaben keinen Ball verloren und warfen sich aufopferungsvoll in die Zweikämpfe. Am Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel an, dann geht es zum SSV Nörten-Hardenberg. Anstoß ist um 15 Uhr.

Bis Dahin

Euer Kivi

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