Frühstart im Testspiel

Derzeit weile ich im Trainingslager im Schwarzwald. Trainingseinheiten sowie Testspiele finden im Renchtal-Stadion in Oberkirch statt. Das erste Testspiel sollte am heutigen Dienstag stattfinden: Die U23 des SC Freiburgs trat als Gegner an.

Löwen-Trainer Michael Schiele entschied sich für die folgende Startaufstellung: Ron-Thorben Hoffmann, Anton Donkor (46. Niko Kjewski), Philipp Strompf (59. Schultz), Saulo Decarli (59. Wiebe), Brian Behrendt (59. Krauße), Fabio Kaufmann (70. Dorian Cevis), Jannis Nikolaou (70. Yari Otto), Immanuel Pherai (70. Peña Zauner), Bryan Henning (46. Jan-Hendrik Marx), Maurice Multhaup (59. Luc Ihorst), Lion Lauberbach (70. Benjamin Girth)

Neu-Löwe Pherai im Zweikampf mit Ex-Löwe Kammerbauer

Und gleich die erste Aktion führte zum Tor: Maurice Multhaup erlief einen Steilpass, nahm den Kopf hoch und legte zum mitgelaufenen Anton Donkor quer, der mit seinem schwächeren rechten sofort abzog und zur frühen Führung traf. Nur wenige Minuten später köpfte Strompf einen Pherai-Freistoß aus dem Halbfeld knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug kamen die Freiburger etwas später aus der Distanz zum Abschluss, Hoffmann, der als einziger durchspielte, packte aber sicher zu. Zwei Zeigerumdrehungen danach legte Pherai per Kopf auf Henning, der von der Strafraumkante volley abzog: Daneben! Etwas mehr als eine Viertelstunde war gespielt, als der Ball erstmals im Löwen-Tor lag. Die Freiburger hatten nach einem Freistoß getroffen, der Schiedsrichter erkannte das Tor aber aufgrund einer Abseitsstellung nicht an. Gegen Mitte der ersten Halbzeit eilte Donkor einem langen Pass hinterher, der gegnerische Keeper kam weit aus seinem Kasten, Donkor war aber einen Schritt schneller. Allerdings konnte der Außenverteidiger das Leder nicht entscheidend kontrollieren. Im Gegenzug zischte ein Flachschuss knapp am Tor vorbei.

Früher Torjubel

Zehn Minuten vor der Halbzeit konterten die Löwen über Multhaup und Donkor, der schließlich auf Lauberbach querlegen wollte. Im letzten Moment spritzte ein Abwehrspieler dazwischen und klärte zur Ecke. Diese trat Pherai in die Gefahrenzone, Decarli köpfte das Spielgerät aber am Tor vorbei. Auf der anderen Seite beförderte die Eintracht-Abwehr eine Ecke fast ins eigene Tor, doch mit vereinten Kräften konnte die Situation bereinigt werden. In der letzten Aktion liefen die Braunschweiger in einen Konter der U23, doch Anton Donkor verhinderte mit einem tollen Tackling schlimmeres. Dann war Halbzeit. Eintracht war durchaus überlegen und hatte im Gegensatz zu den Freiburgern auch Abschlüsse im Strafraum.

Im zweiten Durchgang dauerte es etwas, bis die Löwen wieder gefährlich wurden. Eine Flanke von Kijewski verpasste Lauberbach dann nur knapp. Direkt danach parierte der gegnerische Keeper einen Flachschuss von Lauberbach. Kurz darauf wackelte der Querbalken. Nach einer Kijewski-Flanke ging Kaufmann volley Risiko und nahm den Ball volley. Das Spielgerät knallte an die Latte. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung wurde Ihorst von Lauberbach in Szene gesetzt, kam aber gegen gleich drei Gegenspieler nicht gefährlich zum Schuss. Auf der anderen Seite klärte Nikolaou einen gefährlichen Abschluss mit einem langen Bein zur Ecke. Einige Minuten später holte Wirbelwind Pherai einen Freistoß raus, den er anschließen mit viel Gefühl in den Strafraum chippte. Dort kam Ihorst als erster an den Ball, köpfte diesen aber über den Kasten. Im Gegenzug klärten Hoffmann und Nikolaou im Verbund eine Doppel-Chance zur Ecke. Aus dieser entstand ein blitzschneller Löwen-Konter. Marx zog von der linken Seite nach innen und zog ab: Sein Versuch wurde aber zur Ecke geblockt. Diese schienen die Freiburger schon geklärt zu haben, doch Peña Zauner setzte nach und eroberte im gegnerischen 16er den Ball zurück. Der Ball kam zu Girth, der mit einem scharfen Querpass aber keinen Mitspieler erreichen konnte. Eine Minute später parierte der Freiburger Keeper einen Schultz-Kopfball nach einer Ecke. Auf der anderen Seite lenkte Hoffmann einen unangenehmen Aufsetzer um den Pfosten. Die letzte Chance entstand erneut durch eine Kijewski-Flanke: Der Kopfball von Ihorst noch geblockt, anschließen zog der Testspieler Dorian aus 18m ab. Der Keeper lenkte den Ball noch über die Latte.

Kaufmann jagt eine Kijewski-Flanke an die Latte

Wenig später war dann Schluss: Ein verdienter Sieg. Die Eintracht hätte sicher gerne mehr Ballbesitz gehabt, durfte dafür aber die besseren Chancen verzeichnen.

Bis Dahin

Euer Kivi

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